Artists for Future

„Früher dachte ich, die größten Umweltprobleme seien der Verlust der biologischen Vielfalt, der Zusammenbruch des Ökosystems und der Klimawandel. Ich dachte, dass wir mit 30 Jahren guter Wissenschaft diese Probleme angehen könnten aber ich habe mich geirrt. Die Hauptumweltprobleme sind Selbstsucht, Gier und Apathie und um mit diesen fertig zu werden, brauchen wir eine spirituelle und kulturelle Transformation. Und wir Wissenschaftler wissen nicht, wie das geht.“

Gus Speth.

Wir Künstler sind aufgefordert, eine eindeutige Haltung zu beziehen, den Druck zu erhöhen, um die Menschen zu mobilisieren und die Entscheidungsträger zum Handeln zu bewegen. Unsere Möglichkeiten dazu sind künstlerischer Interventionen und die Schaffung von Öffentlichkeit.

Kunst reflektiert und schafft soziale Realitäten. Oder stellt sie in Frage. Deshalb teilen wir die Verantwortung für das, was sozial als normal empfunden wird. Dies betrifft insbesondere die Frage, wie wir miteinander und mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen - sowohl in unserer direkten Umgebung als auch global.

Kunst kann Fakten in emotionale Erlebnisse übersetzen.

Kunst kann Imaginationen freisetzten und neue Narrative erschaffen.

Kunst kann verändern.